Erdnussbutter-Cups, saure Kaubonbons, knallbunte Zuckerperlen: Amerikanische Süßigkeiten sind in Deutschland längst mehr als ein Urlaubsmitbringsel. Hier sind die wichtigsten Klassiker – und das, was man beim Kauf von US-Importen wissen sollte.
Die Klassiker
- Reese's – Milchschokolade mit Erdnussbutterfüllung; die Peanut Butter Cups erfand H. B. Reese 1928. Bei uns: Reese's Nutrageous und Reese's Big Cup.
- Jolly Rancher – Hartbonbons mit kräftigem Fruchtgeschmack, seit 1949 aus Colorado. Bei uns: Jolly Rancher Blue Raspberry.
- Nerds – winzige, knusprige Zuckerperlen, seit 1983 auf dem Markt. Bei uns: Nerds Rainbow und Nerds Gummy Clusters.
- Airheads – weiche Kaubonbons im Riegelformat, seit 1985. Bei uns: Airheads Blue Raspberry.
- Swedish Fish – trotz des Namens ein US-Klassiker: Die Fruchtgummi-Fische entwickelte der schwedische Hersteller Malaco Ende der 1950er-Jahre für den amerikanischen Markt. Bei uns: Swedish Fish.
- Charleston Chew – Nougat-Riegel mit Schokoladenüberzug, seit 1925. Bei uns: Charleston Chew Vanilla.
- Extrem sauer – Warheads und Toxic Waste stehen für besonders saure Bonbons. Bei uns: Toxic Waste und Warheads Sour Cubes.
Warum US-Süßigkeiten in der EU manchmal anders sind
Für Lebensmittel gelten in der EU eigene Regeln. Zwei Beispiele: Der Farbstoff Titandioxid (E 171) ist in der EU seit 2022 nicht mehr zugelassen – Produkte, die ihn enthalten, dürfen hier nicht verkauft werden. Bestimmte Azofarbstoffe (etwa E 102, E 110 oder E 129) sind erlaubt, müssen aber den Hinweis „Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen“ tragen. Deshalb gibt es manche US-Sorten in Europa gar nicht oder nur mit angepasster Rezeptur.
Zutaten, Allergene und Nährwerte findest du auf den Produktseiten.